Männer und Fußball

Männer und Fußball – die zwei Seiten dieses Phänomens

Die erste Frage die sich bei diesem Thema stellt, lautet. „Was mögen die Männer eigentlich an Fußball und was hat das mit Bier zu tun?“ Wir Frauen können uns einfach mal so zum Schnattern treffen. Die Herren der Schöpfung brauchen immer für alles eine „logische“ Erklärung. Und da bietet sich Fußball förmlich an, wenn sie dem Herdentrieb frönen möchten, den sie genau wie wir Frauen auch haben.

Fußball galt lange als reiner Männersport. Und so mancher Vertreter des weiblichen Geschlechts fühlte sich doch glatt in seiner Ehre angekratzt, als die deutsche Frauenmannschaft bei den Meisterschaften erfolgreicher als die Herrenmannschaft war. Tja, meine Herren, so langsam zieht eben auch dort die Gleichberechtigung ein. Dass das langsam vonstatten geht, ist den Herren natürlich recht, denn so können sie sich mit ihren Fußballnachmittagen noch von der Weiblichkeit ein wenig zurückziehen.

Aber, meine Damen, sehen Sie das bitte nicht als negativ an. Es gibt uns doch auch die Gelegenheit, und einen Kaffeeplausch zu gönnen oder uns mal ohne den gestrengen Blick unseres Gatten auf eine ausgedehnte Shoppingtour zu begeben. Neulich habe ich mit einer Freundin darüber diskutiert, warum Bier, Männer und Fußball so eng zusammen gehören. So richtig können das nicht einmal die Männer selbst erklären. Aber meine Freundin hatte da eine gute Idee, mit der sie – glaube ich – auch voll ins Schwarze getroffen hat. Wenn die Herren ins Stadion gehen, schwingen sie ihre Fähnchen und Rasseln oder ihren Fanschal. Das würde im heimischen Wohnzimmer oder auf der Gartenterrasse schon ein bissel komisch und kindisch wirken. Aber wohin dann mit den Händen, über die sich im Stadion ein Teil der Aufregung entlädt? Schließlich raucht glücklicherweise nicht jeder Mann. Also greifen sie statt zur Fanfahne zum Bierglas. So einfach ist das…